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	<title>ujora &#187; Google</title>
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		<title>Google Inbox: Erstes Fazit nach zwei Wochen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 10:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonas Rau]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor mehr als 10 Jahren, am 1. April 2004, stellte Google den damals im Funktionsumfang einzigartigen Dienst Gmail vor – und erfand damit die E-Mail neu. Von vielen für einen Aprilscherz gehalten, bot der Dienst sagenhafte 1 GB Speicher, ein intuitives Web-Interface und zahlreiche weitere Neuerungen (zum Beispiel die Konversationsansicht). Mit <strong>Google Inbox</strong> (offiziell: Inbox for Gmail) schickt sich Google an, zwar nicht die E-Mail neu zu erfinden, aber den Umgang mit ihr. Nach zwei Wochen ist es Zeit für ein Fazit. </p>
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</div>
<p><span style="clear:both"></span></p>
<p>Wie (fast) jedes neue Google-Produkt wurde auch Google Inbox Gebetsmühlenartig von den einen angefeindet („Jetzt entscheiden Computer, was wichtig ist und was nicht.“), von den anderen hochgelobt („Endlich erhalte ich nur noch wichtige E-Mails und muss mich um nichts mehr kümmern.“). Nach zwei Wochen Test lässt eins direkt mit Gewissheit feststellen: <strong>Mit der Realität hat weder die eine Seite noch die andere irgendetwas zu tun.</strong> </p>
<h2>Was Google Inbox kann</h2>
<p>Zuallerst einmal macht Google Inbox deutlich, dass das Interface von Gmail trotz aller Updates nicht wirklich mit der Entwicklung von Internet und PC Schritt gehalten hat. Google Inbox zollt sowohl Trends wie Flat Design Respekt, wie auch größeren Bildschirmen bzw. kleinen Mobilmonitoren. <strong>Kurz gesagt: Es hübscht Gmail mächtig auf.</strong> Bilder werden aus den E-Mails extrahiert und sind schon in der Vorschau sichtbar, ähnliches gilt für Buchungsbestätigungen zum Beispiel von Flügen oder Amazon-Kaufbestätigungen. </p>
<div id="attachment_271" style="width: 669px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/141116-google-inbox-01-659x450.jpg" alt="Ein Design-Update macht Gmail fit für die Zukunft (Copyright: Google)" width="870" class="size-large wp-image-271" /><p class="wp-caption-text">Ein Design-Update macht Gmail fit für die Zukunft (Copyright: Google)</p></div>
<p>Doch die eigentliche „Killer-Funktion“ von Google Inbox soll ja das selbstständige Sortieren von E-Mails sein. Und tatsächlich ist der Dienst gar nicht mal schlecht darin, E-Mails selbstständig in die vorgegebenen Cluster „Reisen“, „Einkäufe“, „Social“ und so weiter einzuordnen. Besonders angenehm: Wird eine Mail beispielsweise bei „Einkäufe“ eingeordnet (zum Beispiel eine Nachricht von Amazon), bleibt das Handy ruhig, weil Google (richtigerweise) davon ausgeht, dass man keine unmittelbare Benachrichtigung zu dieser E-Mail benötigt. <strong>Überhaupt reduziert Google Inbox das „gefühlte“ E-Mail-Aufkommen beträchtlich. </strong></p>
<p>Auch die Funktion, einen gesamten Tag oder sogar Monat, einfach „abzuhaken“ (als wichtig markierte E-Mails ausgenommen), indem man den entsprechenden Button betätigt, <strong>sorgt nicht zuletzt für geistiges Wohlbefinden</strong>: Da hab‘ ich wieder was geschafft. </p>
<h2>Was Google Inbox nicht kann</h2>
<p>Man merkt Google Inbox an Ecken und Enden an, dass es noch in den Kinderschuhen steckt. Während sich Gmail über die Zeit zu einer echten Alternative zu Thunderbird und Outlook entwickelt hat, <strong>fehlen Google Inbox so grundlegende Dinge wie der Zugang zum Adressbuch und sogar der Zugang zum Google-eigenen Dienst Hangouts.</strong> Dadurch wirkt der Dienst zwar aufgeräumt, er verliert aber viel von der Effektivität Gmails (und gerade eine Effektivitätssteigerung hat sich Google Inbox ja auf die Fahnen geschrieben). Aber gut, das können auch noch Kinderkrankheiten aus der Beta-Phase sein.</p>
<div id="attachment_272" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/141116-google-inbox-02-800x450.jpg" alt="Google Inbox: Auto-Sortierung wird schnell zum Zwang (Copyright: Google)" width="870" class="size-large wp-image-272" /><p class="wp-caption-text">Google Inbox: Auto-Sortierung wird schnell zum Zwang (Copyright: Google)</p></div>
<p>Dennoch: Auch an anderen Stellen <strong>zahlt man für den intuitiven Umgang mit Google Inbox einen hohen Preis. </strong>Sorgsam eingerichtete Labels aus Gmail werden zwar importiert, verlieren in der Praxis aber an Bedeutung. Die einzige echte Unterscheidung, die Google Inbox macht, erfolgt im binären Code: <strong>Erledigt oder nicht erledigt.</strong> Das mag das Abarbeiten von E-Mails erleichtern – spätestens wenn man sich nicht mehr an Schlagworte für die Suche erinnern kann, wird das Wiederfinden von E-Mails zur Qual. </p>
<p><strong>Überhaupt stellt Google Inbox gerade Gmail-Poweruser häufig vor die Wahl: Friss oder stirb.</strong> Das manuelle Erstellen von Filtern – von einigen über mehrere Jahre gepflegt – fällt der Automatisierung von Google Inbox zum Opfer. Auch von den zahlreichen Labs-Features muss man sich gezwungenermaßen verabschieden. Selbst so grundlegende Funktionen wie die Einrichtung einer Signatur fehlen in Google Inbox. </p>
<div id="attachment_273" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/141116-google-inbox-03-800x450.jpg" alt="Snooze-Funktion: Sieht nett aus, ist in der Praxis aber eher untauglich (Copyright: Google)" width="870" class="size-large wp-image-273" /><p class="wp-caption-text">Snooze-Funktion: Sieht nett aus, ist in der Praxis aber eher untauglich (Copyright: Google)</p></div>
<p>Weitere Funktionen, die mehr Einfachheit versprechen, erweisen sich in der Praxis als wenig sinnvoll. So zum Beispiel das <strong>Verschieben von E-Mails auf Wiedervorlage</strong>. Was zunächst gut klingt, bleibt letztlich ohne große Konsequenz. Es sieht zwar nett aus, wenn der Posteingang einigermaßen leer ist, weil alle unwichtigen E-Mails auf Wiedervorlage geschoben worden sind &#8211; aber das macht weder uninteressante E-Mails spannender, noch ändert es etwas daran, dass sie irgendwann bearbeitet werden müssen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Google Inbox mag für Otto-Normal-User eine schicke Oberfläche bereithalten und ihm dabei helfen, die tägliche E-Mail-Flut zu bekämpfen. Professionals allerdings, die seit Jahren mit dem System arbeiten, <strong>stoßen schnell an ihre Grenzen</strong>. Der intuitive Umgang mit Google Inbox und ein paar schicke Features <strong>entschädigen bei Weitem nicht für den Funktionsverlust</strong>. Statt eines neuen Dienstes sollte Google lieber das Interface von Gmail überarbeiten und die neuen Features in den bestehenden Dienst integrieren. </p>
<p><strong>PS: Wer Google Inbox selbst einmal ausprobieren möchte: Ein paar Einladungen sind noch übrig, einfach in den Kommentaren anfragen.</strong></p>
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		<title>Music Key: YouTube goes Spotify</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 17:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jonas Rau]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hätte gedacht, dass wir das noch erleben dürfen: Mit YouTube Music Key startet YouTube nun endlich seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst. Noch ist der Dienst nicht in Deutschland verfügbar, und auch in den USA nur&#46;&#46;&#46;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hätte gedacht, dass wir das noch erleben dürfen: Mit YouTube Music Key startet YouTube nun endlich seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst. Noch ist der Dienst nicht in Deutschland verfügbar, und auch in den USA nur für Nutzer mit Einladung (weil das im Moment einfach so <em>chic</em> ist) – aber wir werfen trotzdem schon mal einen Blick auf das Potenzial von Music Key. Und erklären dabei, was YouTube jetzt kann, was es nicht immer schon konnte. </strong></p>
<div id="attachment_164" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/music-key-141112-01-800x450.jpg" alt="Die Key Features von Music Key (Copyright: YouTube)" width="870" class="size-large wp-image-164" /><p class="wp-caption-text">Die Key Features von Music Key (Copyright: YouTube)</p></div>
<h2>Wow: YouTube kann jetzt was es schon immer konnte!</h2>
<p>Es gibt Momente im Leben, in denen wird einem mit schrecklicher Gewissheit bewusst, was man eigentlich für ein Tech-Nerd ist. Als ich gestern Abend in einer Runde von Freunde begeistert die Nachricht wiedergab, dass man über YouTube bald endlich Musik streamen kann, erntete ich erstmal verständnislose Blicke. „Du lebst wohl hinter dem Mond, das kann man doch schon immer“, war die allgemeine Auskunft. </p>
<p><strong>Stimmt. </strong></p>
<p>Natürlich kann man über YouTube schon immer Musik streamen. Nur dass alle Videos auf YouTube bisher von Nutzern eingestellt wurden. Von Privatpersonen, von Labels, von Künstlern selbst – immer Song für Song und nie umfassend. Das soll sich nun ändern. Drei Major Labels und laut Google hunderte von Indies sind Teil von Music Key und werden voraussichtlich ihre gesamten Bestände auf YouTube integrieren. Damit sollte es in Zukunft einfacher sein, Songs zu finden, <strong>ganze Alben abzuspielen</strong> bzw. Zugriff auf das gesamte Repertoire eines Künstlers zu haben. </p>
<h2>Was YouTube Music Key wirklich kann</h2>
<p>Wie schon erwähnt ist eines der Key-Features die (weitestgehend) <strong>lückenlose Integration von Label-Beständen</strong>, wo bisher eher Patchwork angesagt ist. Wie bei Spotify Premium ist daneben einer der Hauptvorteile von Google Music Key das <strong>Verschwinden der lästigen Werbung</strong>. Außerdem ganz wichtig: <strong>Songs können bei einem Abo auch offline gespeichert werden können</strong>. Daneben verspricht YouTube <strong>bessere Soundqualität</strong> für Abonnenten. Nicht zuletzt fällt auch ein großes Ärgernis für Mobilnutzer von YouTube weg: Songs sollen künftig auch <strong>im Hintergrund abgespielt</strong> werden können – also wenn YouTube minimiert oder der Sperrbildschirm aktiv ist. Und ein Alleinstellungsmerkmal darf natürlich nicht vergessen werden: Im Gegensatz zu Spotify, Pandora und wie sie alle heißen, bietet YouTube als einziger Dienst neben den Songs <strong>auch die passenden Videos</strong>. </p>
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</div>
<p><span style="clear:both"></span></p>
<p>Das alles soll den User (anfängliche Test-Phasen mit Invite mal außen vor) <strong>9,99 Euro pro Monat kosten</strong>. Also ziemlich genau das, was Spotify aktuell in der Premium-Version mit Mobil-Unterstützung kostet – und genau das, was auch Google Play Music (das „All Access“ ist endlich aus dem Namen verschwunden) monatlich kostet. </p>
<h2>Ein Wirrwarr aus Diensten</h2>
<p><strong>Google Play Music</strong> (für alle, die verständlicherweise längst den Überblick über die ca. 1 Million Google-Produkte verloren haben) ist übrigens der bisherige Musik-Streaming-Dienst von Google. Der ist für die neuen Nutzer von YouTube Music Key (am Rande: Google sollte die komplette Produktnamensfindungsabteilung geschlossen feuern) in Zukunft in den Abo-Kosten erhalten, ebenso wie umgekehrt. Warum Google es für eine gute Idee hält zwei Dienste parallel zu unterhalten bleibt mir völlig unklar. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/neuer-streaming-dienst-music-key-warum-youtube-jetzt-spotify-nachahmt-1.2218666" target="_blank">Süddeutsche</a> vermutet, dass <strong>Larry Pages böser Zwilling</strong> sein Unwesen treiben könnte. </p>
<div id="attachment_165" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/music-key-141112-02-800x450.jpg" alt="Derzeit noch nur mit Invite: YouTube Music Key (Copyright: YouTube)" width="870" class="size-large wp-image-165" /><p class="wp-caption-text">Derzeit noch nur mit Invite: YouTube Music Key (Copyright: YouTube)</p></div>
<h2>Die Chancen für YouTube Music Key</h2>
<p>Die <strong>größte Stärke</strong> von YouTube Music Key ist die <strong>atemberaubend große Nutzerzahl</strong> von YouTube. Laut eigenen Angaben besuchen monatlich nicht weniger als <strong>eine Milliarde Menschen</strong> die Videoplattform. Außerdem berichtet <a href="http://www.cnet.de/88140338/youtube-music-key-google-hat-musikdienst-vorgestellt/" target="_blank">cnet</a> unter Berufung auf Nielsen, dass rund zwei Drittel der US-Internetnutzer mindestens einmal die Woche online Musik hören – und von denen die meisten auf YouTube. Das sind gigantische Werte. Zum Vergleich: Spotify behauptet von sich, rund 50 Millionen aktive Nutzer zu haben, von denen 12,5 Millionen für den Dienst bezahlen (was nebenbei bemerkt eine unglaublich gute Quote ist). Wenn YouTube es schafft, auch nur einen sehr geringen Teil seiner Nutzer in zahlende Abonnenten zu verwandeln, liegt es reichweitentechnisch auf einen Schlag vor der Konkurrenz. </p>
<div id="attachment_166" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img src="http://ujora.de/ujora/wp-content/uploads/2014/11/music-key-141112-03-800x450.jpg" alt="Ein neuer Tab für &quot;Musik&quot; voll mehr Übersicht schaffen (Copyright: YouTube)" width="870" class="size-large wp-image-166" /><p class="wp-caption-text">Ein neuer Tab für &#8222;Musik&#8220; voll mehr Übersicht schaffen (Copyright: YouTube)</p></div>
<p>Dennoch ist diese große Stärke aus meiner Sicht auch die <strong>größte Schwäche</strong> von Music Key: YouTube-Nutzer haben sich längst auf das Musik-Angebot von YouTube eingestellt. Durch die vielen Einschränkungen, die durch auf ihre Vertriebsrechte pochende Labels entstanden sind, durch die atemberaubende Kreativität, die YouTube-Nutzer bei Covern an den Tag legen, ist eine <strong>unglaubliche Vielfalt</strong> entstanden. Auch wenn das Promo-Video für Music Key hoffen lässt, dass YouTube sich der Relevanz der User-Beiträge durchaus bewusst ist, das Problem könnten am Ende die User sein. Für die stehen gute Soundqualität, komplette Alben und Werbefreiheit zumindest im Gros nicht an erster Stelle. Und die, denen gerade das wichtig ist – nun, die können schon seit langem Spotify nutzen. Auch in Deutschland.</p>
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